Der spirituelle Nachfolger von BioShock, entwickelt von Ken Levine und seinem Studio Ghost Story Games, meldet sich mit frischen Infos zurück. In einem Beitrag auf dem offiziellen PlayStation Blog wurden nicht nur die Key-Art zu Judas enthüllt, sondern auch spannende Einblicke in Gameplay und Story-Struktur gegeben.
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Die Big 3, Freunde oder Feinde?
Im Zentrum von Judas stehen die sogenannten Big 3 – drei Figuren, die zu Beginn als enge Verbündete an deiner Seite stehen. Doch wie sich die Beziehungen entwickeln, hängt ganz von deinen Entscheidungen ab:
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Ignorierst du eine Figur zu lange, wendet sie sich gegen dich und wird zum Antagonisten.
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Diese ehemalige Bezugsperson erhält dann ein eigenes Arsenal an Kräften, die gezielt gegen dich eingesetzt werden.
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Die Beziehungen sind dynamisch: Die Big 3 können dich retten, dich bestechen, Geheimnisse enthüllen oder intrigieren, um andere in Misskredit zu bringen.
Ken Levine erklärt: „Wir wollen, dass sich der Verlust einer dieser Figuren wie der Verlust eines Freundes anfühlt. Die Entscheidung, wem du vertraust und wen du fallen lässt, soll extrem schwerfallen.“
Gameplay trifft Beziehungsdynamik
Neben der Story wirken sich auch deine Handlungen im Gameplay direkt auf die Big 3 aus. Kämpfe, Hacking und Crafting-Entscheidungen beeinflussen, wie sie auf dich – und aufeinander – reagieren. Dadurch entsteht ein rogue-like Twist, der jede Partie einzigartig machen soll.
Release noch unklar
Einen Veröffentlichungstermin gibt es weiterhin nicht. Levine betonte, man wolle keine falschen Erwartungen wecken: „Wie ihr wisst, können sich Release-Daten schnell verschieben. Wir möchten vermeiden, ein Datum zu nennen, das wir später ändern müssen.“ Trotzdem: Mit seiner Mischung aus BioShock-DNA, narrativer Tiefe und rogue-like Strukturen könnte Judas einer der spannendsten Titel der kommenden Jahre werden. Besonders die psychologische Komponente – wer Freund bleibt und wer Feind wird – verspricht ein intensives Spielerlebnis voller schwerer Entscheidungen.