Der Gameplay-Trailer zu Star Wars: Galactic Racer war eines der Highlights der letzten State of Play. In einem neuen Entwickler-Interview mit IGN geben die Macher nun spannende Einblicke in die Ausrichtung des Arcade-Racers. Entwickelt wird das Spiel vom britischen Studio Fuse Games, das von ehemaligen Criterion Games-Veteranen geführt wird. Die Erfahrung aus Serien wie Burnout und Need for Speed ist dem Projekt deutlich anzumerken.
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Zurück zu klassischen Rennstrecken
Laut CEO Matt Webster wolle man moderne Spieler wieder stärker mit kompromisslosen Streckenrennen versorgen. Statt Open World setzt Galactic Racer bewusst auf klassische Track-Rennen. Ziel sei es, das klassische Arcade-Gefühl mit einer zeitgemäßen Umsetzung zu verbinden. Besonders spannend klingt das Boost-System. Es gibt zwei Phasen. Die erste funktioniert wie ein klassischer Geschwindigkeits-Schub. Die zweite Phase nennt sich Ramjet und katapultiert das Fahrzeug auf extreme Geschwindigkeiten. Allerdings steigt dabei die Hitze stark an. Wer zu lange Vollgas gibt, riskiert eine Explosion. Umgebungsfaktoren beeinflussen das System ebenfalls. Hitzequellen wie Lava lassen den Motor schneller überhitzen, während Wasser ihn abkühlen kann. Das erinnert an Mechaniken aus MotorStorm: Pacific Rift.
Unterschiedliche Fahrzeugklassen und variable Rennlinien
Wie schon bei MotorStorm gibt es verschiedene Fahrzeugtypen, die gleichzeitig auf der Strecke unterwegs sind. Die Ideallinie hängt vom gewählten Fahrzeug, dessen Build und sogar von den Umweltbedingungen ab. Dadurch sollen Rennen dynamischer und unvorhersehbarer werden. Anders als in vielen Rennspielen steht diesmal auch die Hauptfigur im Fokus. Spieler schlüpfen in die Rolle von Shade, einem neuen kanonischen Charakter im Star-Wars-Universum. Zwischen den Rennen kann man sich in einem Paddock-Bereich frei bewegen, mit anderen Figuren interagieren und narrative Elemente erleben. Diese ruhigeren Abschnitte sollen als Kontrast zu den intensiven Rennen dienen und die Geschichte vorantreiben.
Mischung aus Burnout, MotorStorm und WipEout
Das Gesamtpaket erinnert stark an eine Kombination aus Burnout-ähnlicher Crash-Inszenierung, MotorStorm-Chaos und der futuristischen Anti-Grav-Ästhetik von WipEout. Extrem schnelle Rennen, aggressive Manöver und spektakuläre Zerstörungen stehen klar im Mittelpunkt. Star Wars: Galactic Racer entwickelt sich damit zu einem der spannendsten Arcade-Racer der kommenden Jahre.

