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1666: Amsterdam erscheint auch für Konsolen

Nach über einem Jahrzehnt voller Gerüchte, Rückschläge und Neuanfänge scheint 1666: Amsterdam endlich konkrete Formen anzunehmen. Entwickler Panache Digital Games hat ein neues Entwicklertagebuch veröffentlicht und gewährt darin ausführliche Einblicke in das ambitionierte Projekt von Assassin’s-Creed-Schöpfer Patrice Désilets.

Das historische Abenteuer wurde kürzlich im Rahmen des Summer Game Fest erneut vorgestellt und soll noch in diesem Jahr im Early Access für PC erscheinen. Konsolenversionen sind bereits ebenfalls bestätigt.

Eine Stadt voller Geheimnisse und Legenden

Die erste Episode der neuen Videoreihe trägt den Titel „The Vision: The Real City That Became a Myth“ und beleuchtet die kreative Vision hinter dem Spiel. Gemeinsam mit Executive Producer Jean-François Boivin und Senior Level Designer Maxime Fortin erklärt Désilets, wie intensiv das Team die reale Stadt Amsterdam untersucht hat. Bereits vor einigen Jahren reisten die Entwickler in die niederländische Metropole, um die Atmosphäre, Architektur, Kanäle, Straßen und Geräuschkulissen vor Ort zu erfassen.

Das Ziel ist eine möglichst authentische Darstellung des Amsterdam des Jahres 1666, die gleichzeitig von Mythen, Aberglauben und verborgenen Wahrheiten geprägt wird.

Historische Authentizität trifft auf Mystery-Elemente

Die Spielwelt soll deutlich mehr sein als eine einfache historische Rekonstruktion. Laut Panache Digital Games entsteht ein Amsterdam, das von Geheimnissen und übernatürlich wirkenden Legenden durchzogen ist. Spieler erkunden eine Stadt, in der Wahrheit und Mythos miteinander verschmelzen. Versteckte Geschichten, dunkle Geheimnisse und mysteriöse Ereignisse sollen einen zentralen Bestandteil des Spielerlebnisses bilden.

Dieser Ansatz erinnert teilweise an die frühen Ideen hinter Assassin’s Creed, verfolgt jedoch eine deutlich stärkere Mystery-Ausrichtung.

Mit einer Katze durch die Straßen von Amsterdam

Die Hauptfigur Noa kann die Stadt frei erkunden und dabei unterschiedliche Begleiter mitnehmen. Besonders auffällig ist dabei die Möglichkeit, eine Katze als ständigen Gefährten auszuwählen. Während der Erkundung lassen sich Häuser betreten, Dächer erklimmen und zahlreiche Winkel der Stadt entdecken. Die Entwickler versprechen eine hohe Bewegungsfreiheit und möchten die vertikale Struktur Amsterdams aktiv in das Gameplay einbinden.

Gerade die Möglichkeit, über Dächer zu reisen und verborgene Orte zu entdecken, dürfte Erinnerungen an frühere Arbeiten von Patrice Désilets wecken.

Ein langjähriges Herzensprojekt

Die Geschichte von 1666: Amsterdam reicht weit zurück. Das Projekt wurde ursprünglich bereits vor vielen Jahren angekündigt und galt lange Zeit als eines der geheimnisvollsten Spiele der Branche. Nach zahlreichen Verzögerungen und Umstrukturierungen schien die Zukunft des Titels zwischenzeitlich ungewiss. Umso bemerkenswerter ist es, dass das Projekt nun offenbar tatsächlich auf die Zielgerade einbiegt.

Das neue Entwicklertagebuch vermittelt jedenfalls den Eindruck, dass Panache Digital Games eine klare Vision für das Spiel entwickelt hat.

Early Access startet noch 2026

1666: Amsterdam soll noch im Laufe dieses Jahres zunächst im Early Access für PC erscheinen. Konsolenversionen befinden sich ebenfalls in Planung und sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Mit seiner Mischung aus historischer Authentizität, Mystery-Elementen und einer detailreichen offenen Stadt könnte das Spiel zu einem der ungewöhnlichsten Projekte der kommenden Jahre werden. Für Fans von historischen Abenteuern und den frühen Arbeiten von Patrice Désilets bleibt 1666: Amsterdam damit definitiv ein Titel, den man im Auge behalten sollte.

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