Die BlizzCon 2026 hat mit einigen echten Überraschungen aufgewartet. Blizzard nutzte die Eröffnungszeremonie, um nicht nur neue Inhalte für seine etablierten Spiele zu präsentieren, sondern gleich mehrere langfristige Projekte anzukündigen. Besonders interessant wird es dabei für Science-Fiction-Fans: StarCraft kehrt zurück und zwar in Form eines Open-World-Shooters.
Doch damit nicht genug. Blizzard blickte während der Eröffnung gleich mehrere Jahre in die Zukunft. Mit Diablo 5 wurde der nächste große Teil der bekannten Action-RPG-Reihe angekündigt, während gleichzeitig Serienprojekte zu Diablo, World of Warcraft und Overwatch in Aussicht gestellt wurden.
Auch die Fantasy-Fraktionen des Blizzard-Universums kamen natürlich nicht zu kurz. World of Warcraft bekommt mit The Last Titan bereits die nächste Erweiterung in Aussicht gestellt, während mit World of Warcraft Forever die lange erwartete Antwort auf Classic Plus erscheint. Dazu kommen eine neue Kampagne für Warcraft 3: Reforged sowie zahlreiche Neuigkeiten zu Overwatch, Hearthstone und Heroes of the Storm.
StarCraft: Blizzard kündigt Open-World-Shooter an
Die vielleicht spannendste Ankündigung der gesamten Eröffnungszeremonie dürfte für viele Fans das Comeback von StarCraft sein. Nach zahlreichen Gerüchten und Teasern hat Blizzard nun offiziell enthüllt, woran das Unternehmen arbeitet: Das nächste Spiel im StarCraft-Universum wird ein Open-World-Shooter.
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Damit schlägt Blizzard innerhalb des StarCraft-Universums einen vollkommen neuen Weg ein. Statt klassischer Echtzeitstrategie erwartet die Spieler ein Shooter-Erlebnis in einer offenen Spielwelt. Der während der BlizzCon gezeigte Trailer liefert dabei den ersten offiziellen Eindruck vom Projekt. Allerdings müssen sich StarCraft-Fans noch gedulden. Der neue Open-World-Shooter soll erst 2030 erscheinen. Bis dahin dürfte Blizzard noch zahlreiche Details zu Gameplay, Spielwelt, Fraktionen und Handlung enthüllen.
Schon jetzt ist die Ankündigung allerdings bemerkenswert. StarCraft gehört zu den bekanntesten Science-Fiction-Universen der Videospielgeschichte, wurde von Blizzard in den vergangenen Jahren aber vergleichsweise wenig beachtet. Mit dem neuen Projekt könnte die Marke nun wieder deutlich stärker in den Mittelpunkt rücken.
Diablo 5: Der Kampf um Sanktuario geht weiter
Auch für Fans düsterer Fantasy hatte Blizzard eine große Überraschung parat. Zunächst gab es Neuigkeiten zu Diablo 4, bevor der Publisher am Ende des Diablo-Blocks die nächste große Ankündigung aus dem Ärmel zog. In Diablo 4 kehrt zunächst Deckard Cain zurück. Außerdem wurde eine Version des Spiels für die Nintendo Switch 2 angekündigt, die am 15. September erscheint. Auch eine neue Klasse steht bevor: Mit der Amazone kehrt eine bekannte Figur aus dem Diablo-Universum zurück. Sie setzt dabei nicht nur auf den Bogen, sondern kann auch mit dem ikonischen Wurfspeer in den Kampf ziehen.
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Die eigentliche Bombe folgte anschließend: Diablo 5 wurde offiziell angekündigt. Der fünfte Teil der Reihe soll im Frühjahr 2029 erscheinen. Dieses Mal ist die Ausgangslage besonders düster, denn Diablo selbst hat Sanktuario übernommen.
Blizzard hält sich bei den Details zum neuen Teil noch bedeckt. Welche Klassen zur Verfügung stehen werden, welche spielerischen Neuerungen geplant sind und wie genau der Kampf gegen Diablo ablaufen wird, soll zu einem späteren Zeitpunkt enthüllt werden. Fest steht aber schon jetzt: Blizzard plant die nächste große Generation von Diablo langfristig. Nach dem StarCraft-Projekt ist Diablo 5 damit bereits das zweite große Blizzard-Spiel der Eröffnungszeremonie, dessen Veröffentlichung noch mehrere Jahre entfernt liegt.
Blizzard bringt seine Universen auf den Bildschirm
Blizzard will seine bekannten Universen offenbar nicht mehr ausschließlich über Videospiele erzählen. Während der Eröffnungszeremonie gab das Unternehmen einen Ausblick auf gleich mehrere Serienprojekte. Für Diablo befindet sich eine animierte Serie in Arbeit, die über Netflix veröffentlicht werden soll. Damit könnte das düstere Universum rund um Sanktuario künftig auch außerhalb der Spiele eine deutlich größere Rolle spielen.
Doch Blizzard denkt noch weiter: Auch für World of Warcraft und Overwatch sind eigene Serien geplant. Konkrete Informationen zu Besetzung, Handlung oder Veröffentlichungsterminen gibt es bislang allerdings nicht. Blizzard macht mit den Ankündigungen dennoch deutlich, dass die eigenen Universen künftig noch stärker als Entertainment-Marken etabliert werden sollen.
World of Warcraft: „The Last Titan“ führt zurück nach Nordend
Nach den großen Ankündigungen für StarCraft und Diablo richtete Blizzard den Blick wieder auf Azeroth. Für World of Warcraft wurde mit „The Last Titan“ bereits die nächste Erweiterung angekündigt.
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Die kommende Erweiterung führt die Spieler zurück nach Nordend, das vielen WoW-Veteranen noch aus Wrath of the Lich King bekannt sein dürfte. Blizzard hält sich mit konkreten Details zur Geschichte noch zurück und möchte mit dem Teaser zunächst einen Vorgeschmack auf das kommende Kapitel geben. Mehr Informationen zu The Last Titan sollen Anfang des kommenden Jahres folgen.
Deutlich näher liegt dagegen Patch 12.2 „Midnight Eclipse“ für die aktuelle Erweiterung Midnight. Erneut rückt Xal’atath ins Zentrum der Handlung. Die Antagonistin verfolgt weiterhin ihre Pläne und hat es auf die Weltenseele von Azeroth abgesehen.
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Blizzard stellte außerdem einen neuen Spielmodus sowie eine weitere Remix-Version in Aussicht. Weitere Details zu den kommenden Inhalten sollen in den entsprechenden WoW-Panels der BlizzCon folgen.
World of Warcraft Forever: Classic Plus bekommt einen Namen
Neben der weit entfernten Zukunft von World of Warcraft hatte Blizzard auch ein deutlich kurzfristigeres Projekt im Gepäck. Nach langer Spekulationsphase ist nun offiziell, wie das viel diskutierte Classic Plus aussehen wird: World of Warcraft Forever.
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Die Beta startet bereits am 17. September 2026. Der vollständige Start von World of Warcraft Forever folgt am 4. November 2026. Das Projekt soll dabei deutlich über eine einfache Neuauflage des ursprünglichen World of Warcraft hinausgehen. Blizzard verspricht unter anderem:
- überarbeitete Grafik
- mehr als 1.000 neue Quests
- neue Item-Belohnungen
- neue Talentbäume
- zusätzliche Klassen- und Volk-Kombinationen
- 10- und 20-Spieler-Raids
- neue Inhalte und Herausforderungen
- die Skyborne-Elfen
Besonders interessant ist dabei die Möglichkeit, zwischen der klassischen und der überarbeiteten Grafik umzuschalten. So soll der ursprüngliche Look erhalten bleiben, während Spieler gleichzeitig von einer moderneren Darstellung profitieren können. Nach dem Ende der Updates für die Saison der Entdeckungen bekommt die Classic-Reihe damit eine neue Perspektive. Blizzard scheint Classic langfristig als eigenständigen Bestandteil des World-of-Warcraft-Universums etablieren zu wollen.
Warcraft 3: Reforged bekommt neues Kapitel
Auch das Warcraft-Universum abseits von World of Warcraft wird weiter ausgebaut. Für Warcraft 3: Reforged kündigte Blizzard die neue Kampagne „Forsaken Kingdom“ an.
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Die Geschichte beschäftigt sich mit den letzten Tagen von Lordaeron und den Ereignissen, die schließlich zur Entstehung der Unterstadt führten. Damit greift Blizzard einen bekannten Abschnitt der Warcraft-Geschichte auf und erzählt ihn aus einer neuen Perspektive. Die neue Kampagne soll rund 30 Stunden Spielzeit bieten. Dazu kommen ein Forsaken-Paladin sowie weitere grafische Verbesserungen. Forsaken Kingdom ist bereits verfügbar. Weitere Details zur Kampagne sollen während zweier BlizzCon-Panels vorgestellt werden.
Overwatch bekommt neue Helden und große Änderungen
Auch Overwatch geht mit neuen Inhalten in die kommenden Seasons. Blizzard stellte mit Doctrine einen neuen Helden vor.
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Doctrine ist ein Vampir mit mechanischen Fähigkeiten und soll bereits im kommenden Monat zusammen mit Saison 5 erscheinen. Zusätzlich dürfen sich Spieler auf eine neue Map und verschiedene Überarbeitungen bestehender Helden freuen. Besonders interessant ist die Änderung bei Sombra. Sie wird künftig als Support-Heldin eingesetzt. In Saison 6 soll außerdem der zehnte neue Held folgen, zu dem Blizzard bislang noch keine Details verraten wollte.
Hearthstone: Black Empire, 2v2 und der Mönch
Auch Hearthstone erhält neue Inhalte. Mit „Black Empire“ wurde die nächste Erweiterung des Kartenspiels angekündigt. Das Set erscheint am 20. Oktober 2026 und führt unter anderem das neue Schlüsselwort „Assemble“ ein. Damit können zwei Karten miteinander kombiniert werden. Für den Schlachtfeld-Modus ist außerdem ein neuer Dienertyp namens Aberrations geplant. Die neuen Minions sollen im Zusammenhang mit den Alten Göttern stehen und damit thematisch zur Erweiterung passen. Darüber hinaus kündigte Blizzard einen 2v2-Modus sowie den Mönch als neue Klasse an. Der Mönch soll 2027 in Hearthstone Einzug halten.
Heroes of the Storm: Xal’atath wird spielbar
Zum Abschluss darf auch Heroes of the Storm nicht fehlen. Das MOBA bekommt mit Xal’atath einen weiteren bekannten Charakter aus dem Warcraft-Universum. Die aus World of Warcraft bekannte Figur soll noch im September als neuer spielbarer Held veröffentlicht werden.

