Mit dem LEGO Star Wars Supersternzerstörer Executor (75457) erfüllt LEGO einen Traum vieler Fans der weit, weit entfernten Galaxis. Das gewaltige Flaggschiff von Darth Vader gehört zu den beeindruckendsten Raumschiffen des gesamten Star Wars Universums und erscheint nun als monumentales LEGO Modell mit stolzen 6.130 Teilen. Wir begleiten den Aufbau dieses imperialen Giganten in einem mehrteiligen Bautagebuch und nehmen euch mit auf die Reise von den ersten Steinen bis zum fertigen Sternzerstörer. Die ersten zehn Tüten liegen bereits hinter uns und schon jetzt gibt es einiges zu entdecken.
Ein Supersternzerstörer, der seinem Namen gerecht werden will
Wer Star Wars liebt, kennt diesen unvergesslichen Anblick aus Das Imperium schlägt zurück: Ein gewaltiger Schatten legt sich über die ohnehin schon gigantischen imperialen Sternzerstörer, bevor die Executor in ihrer ganzen Größe sichtbar wird. Darth Vaders persönliches Flaggschiff ist nicht einfach nur ein weiteres Kriegsschiff des Imperiums, sondern ein Symbol seiner nahezu grenzenlosen militärischen Macht. Entsprechend groß sind die Erwartungen, wenn LEGO ein solches Raumschiff als umfangreiches Sammlermodell veröffentlicht.
Mit 6.130 Teilen und einer unverbindlichen Preisempfehlung von 749,99 Euro richtet sich das Set 75457 ganz klar an erwachsene Sammler und ambitionierte LEGO Fans. Allein der Umfang macht deutlich, dass uns hier kein kleines Bauprojekt für einen gemütlichen Nachmittag erwartet. Stattdessen dürfte uns die Executor über viele Stunden beschäftigen. Genau deshalb haben wir uns entschieden, den Aufbau nicht nur in einem abschließenden Review zu behandeln, sondern die einzelnen Etappen in einem Bautagebuch festzuhalten. Den Anfang machen die ersten zehn Tüten, die bereits einige interessante Bestandteile des Sets offenbaren. Neben den beiden ikonischen Charakteren Darth Vader und Boba Fett konnten wir auch schon eine separate Brückensektion sowie einen kleinen imperialen Sternzerstörer zusammensetzen. Darüber hinaus nimmt das Grundgerüst der eigentlichen Executor langsam Gestalt an.
Darth Vader und Boba Fett eröffnen den imperialen Bau
Bevor wir uns dem eigentlichen Supersternzerstörer widmen, stehen zunächst zwei der bekanntesten Figuren des Star Wars Universums im Mittelpunkt. Mit Darth Vader und Boba Fett bringt LEGO gleich zu Beginn zwei Charaktere ins Spiel, die untrennbar mit der klassischen Filmtrilogie verbunden sind. Gerade Darth Vader darf bei einem Modell der Executor natürlich nicht fehlen. Schließlich ist das gewaltige Schiff eng mit dem Dunklen Lord der Sith verbunden. Auch Boba Fett passt hervorragend in diese Zusammenstellung, schließlich zählt der berüchtigte Kopfgeldjäger zu den prägnantesten Figuren aus Das Imperium schlägt zurück. Dass LEGO die beiden Charaktere bereits in den ersten Bauabschnitten berücksichtigt, ist ein schöner Einstieg in das Projekt.
Für uns ist das durchaus eine willkommene Abwechslung, denn bei einem Modell dieser Größenordnung dürfte der eigentliche Schiffsbau später zwangsläufig aus zahlreichen sich wiederholenden Arbeitsschritten bestehen. Die beiden Figuren sorgen deshalb schon zu Beginn für ein wenig Star Wars Atmosphäre auf dem Bautisch.
Eine kleine Brücke und ein Sternzerstörer als Vorgeschmack
Interessant wird es anschließend mit den ersten eigenständigen Modellen. In den ersten zehn Tüten entsteht unter anderem eine separate Brückensektion, die bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die charakteristische Architektur imperialer Kriegsschiffe liefert. Die markanten Aufbauten gehören schließlich zu den unverwechselbaren Erkennungsmerkmalen der Sternzerstörer.
Besonders schön ist zudem der kleine imperiale Sternzerstörer, der ebenfalls schon fertiggestellt werden konnte. Im direkten Vergleich mit der späteren Executor dürfte dieses Miniaturmodell besonders eindrucksvoll wirken. Schließlich lebt die Inszenierung des Supersternzerstörers auch von seinen gigantischen Dimensionen gegenüber den regulären Kriegsschiffen des Imperiums. Solche kleineren Bauprojekte lockern den Einstieg spürbar auf. Statt direkt mit einer riesigen und zunächst wenig spektakulären Unterkonstruktion beginnen zu müssen, bekommt man schon früh erste fertige Modelle zu sehen. Das steigert die Vorfreude auf das, was in den kommenden Bauabschnitten noch folgen wird.
Die Grundlage der Executor nimmt Gestalt an
Natürlich soll am Ende vor allem ein Schiff im Mittelpunkt stehen: die Executor selbst. Auch an ihr haben wir bereits mit den ersten zehn Tüten gearbeitet und die grundlegende Konstruktion begonnen. Von der späteren imposanten Silhouette ist in diesem Stadium zwar noch nicht allzu viel zu erkennen, doch genau darin liegt ein besonderer Reiz solcher großen LEGO Projekte. Bei Modellen dieser Größenordnung ist der Aufbau schließlich mehr als nur das Zusammensetzen einzelner Steine. Zunächst muss eine stabile Basis entstehen, auf der später die gewaltigen Außenflächen, Aufbauten und zahlreichen Details ihren Platz finden. Erst nach und nach entwickelt sich daraus die bekannte Form des Raumschiffs.
Besonders spannend wird sein, wie LEGO die enorme Länge und die charakteristische Keilform der Executor umsetzt. Das Original aus den Filmen besticht durch seine langgezogene Silhouette und die dicht bebauten Oberflächen, die dem Raumschiff seine unverwechselbare Erscheinung verleihen. Genau diese Details werden darüber entscheiden, ob das fertige Modell seinem legendären Vorbild gerecht wird. Nach den ersten zehn Tüten befinden wir uns allerdings noch ganz am Anfang dieser Reise. Die Grundkonstruktion lässt bislang vor allem erahnen, welche Dimensionen das Projekt in den kommenden Bauabschnitten annehmen wird.
Ein vielversprechender Auftakt mit noch reichlich Arbeit vor uns
Unser erstes Zwischenfazit nach zehn Tüten fällt positiv aus. Besonders gefällt uns, dass LEGO den Einstieg abwechslungsreich gestaltet und nicht ausschließlich auf den Aufbau der tragenden Konstruktion setzt. Mit Darth Vader, Boba Fett, der separaten Brücke und dem kleinen Sternzerstörer gibt es bereits mehrere fertige Elemente, während parallel die Basis des eigentlichen Flaggschiffs entsteht. Natürlich ist es für eine abschließende Bewertung des Sets noch viel zu früh. Wie abwechslungsreich der Bau langfristig ausfällt, wie stabil die Konstruktion sein wird und ob die zahlreichen Details den hohen Anschaffungspreis rechtfertigen können, werden erst die kommenden Etappen zeigen.
Eines steht allerdings schon jetzt fest: Mit der Executor haben wir uns ein ordentliches LEGO Großprojekt vorgenommen. Und wenn bereits die ersten zehn Tüten so viel Star Wars Atmosphäre vermitteln, dürfen wir gespannt sein, wie sich Darth Vaders Flaggschiff in den nächsten Bauabschnitten weiterentwickelt. Fortsetzung folgt: In Teil 2 unseres Bautagebuchs zur LEGO Star Wars Executor (75457) begleiten wir den weiteren Aufbau des Supersternzerstörers und schauen uns an, wie aus der ersten Grundkonstruktion langsam eines der gefürchtetsten Kriegsschiffe der Galaxis entsteht.

