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Qliphah in Providence’s Shadow Test/Review

Manchmal entstehen die interessantesten Spiele genau dann, wenn Entwickler bewusst auf Nummer sicher verzichten. Bekannte Mechaniken haben schließlich einen entscheidenden Vorteil: Spieler wissen meistens sofort, was von ihnen erwartet wird. Wer dagegen etwas Eigenständiges erschaffen möchte, muss nicht nur dafür sorgen, dass seine Ideen funktionieren, sondern dem Spieler auch erst einmal beibringen, wie dieses ungewöhnliche Regelwerk überhaupt zu verstehen ist. Qliphah in Providence’s Shadow von UnitePlus gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Das Action-RPG verbindet eine Mystery-Geschichte in einem korrumpierten Tokio mit Ermittlungen, Social-Media-Beiträgen, einem täglichen Zeitlimit und einem ungewöhnlichen Kampfsystem, bei dem farbcodierte Angriffe innerhalb einer Zeitleiste gekontert werden müssen.

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Auf dem Papier klingt das beinahe so, als hätte jemand mehrere vollkommen unterschiedliche Spielkonzepte zusammengeschüttet und anschließend gehofft, dass daraus etwas Funktionierendes entsteht. Überraschenderweise funktioniert diese Mischung tatsächlich. Allerdings nicht sofort. Qliphah in Providence’s Shadow benötigt mehrere Stunden, bis seine einzelnen Systeme wirklich ineinandergreifen. Dazu kommen eine teilweise problematische Lokalisierung und fehlende Komfortfunktionen, die den Einstieg zusätzlich erschweren. Wer bereit ist, diese Hürden zu überwinden, entdeckt dahinter jedoch ein bemerkenswert eigenständiges Mystery-RPG.

Willkommen im korrumpierten Tokio

Bereits der Einstieg deutet an, dass für Protagonistin Rena Hizuki nicht unbedingt alles gut ausgehen wird. Tokio wurde von einer mysteriösen Korruption erfasst, die Menschen verschlingt und in groteske Kreaturen verwandelt. Rena arbeitet für das Tokyo Metropolitan Police Department und ist entsprechend mitten in diesen Ereignissen gefangen. Während einer Mission stößt sie auf Soma Hoshigami. Eigentlich dürfte sich in dieser Hölle kein normaler Mensch mehr befinden, doch Soma lebt. Schnell entsteht der Verdacht, dass es sich bei ihm um eine Art Hybrid handelt. Da er ausgerechnet in Renas Zuständigkeitsbereich gefunden wurde, wird er kurzerhand ihr zugeteilt. Gemeinsam sollen die beiden herausfinden, was hinter der Katastrophe steckt und weshalb Soma offenbar etwas Besonderes ist.

Die Ermittlungen führen schnell in die dunkleren Bereiche der Stadt. Kulte und Drogen spielen ebenso eine Rolle wie die Frage, ob das, was Rena und andere Figuren wahrnehmen, tatsächlich der Realität entspricht. Die Bewohner der unterschiedlichen Stadtteile scheinen zumindest zu verstehen, dass etwas grundlegend nicht stimmt. Besonders interessant ist dabei die Einbindung sozialer Medien. Während des Spiels kann eine entsprechende App geöffnet werden, in der Bewohner über aktuelle Ereignisse und ihre Sorgen schreiben. Diese Beiträge dienen nicht einfach nur dem Worldbuilding, sondern können relevante Hinweise enthalten. Parallel füllt sich nach Missionen eine Beweistafel mit neuen Informationen. Anfangs wirkt diese noch wie eine Sammlung von Begriffen und Zusammenhängen, deren Bedeutung sich kaum erschließt. Spätestens ab dem dritten Kapitel verändert sich das jedoch deutlich.

Aus Zuschauern werden Ermittler

Die ersten Kapitel gehen erstaunlich sparsam mit ihren Mystery-Mechaniken um. Rena und Soma führen ihre Ermittlungen weitgehend selbst durch, während wir hauptsächlich dabei zusehen. Ab Kapitel 3 fordert Qliphah dagegen zunehmend, dass wir die vorhandenen Informationen tatsächlich selbst interpretieren. Hinweise aus Social-Media-Beiträgen müssen mit Informationen auf der Beweistafel verbunden und richtig gedeutet werden. Wer aufmerksam arbeitet, kann dadurch unter anderem besondere Fähigkeiten freischalten. Das verändert die Beziehung zur Geschichte erheblich. Plötzlich verfolgen wir die Ermittlungen nicht mehr nur passiv, sondern müssen uns selbst mit den vorhandenen Informationen auseinandersetzen. Später wird das Sammeln und Interpretieren von Hinweisen sogar notwendig, um die Haupthandlung fortzusetzen. Gerade dann beginnt die zentrale Mystery-Geschichte ihre Wirkung zu entfalten. Was genau ist mit Tokio passiert? Was macht Soma so besonders?

Können wir den Informationen vertrauen, die uns präsentiert werden? Und wie zuverlässig ist überhaupt die Wahrnehmung der beteiligten Figuren? Qliphah liefert genügend offene Fragen, um permanent nach weiteren Informationen suchen zu wollen. Leider steht sich das Spiel dabei gelegentlich selbst im Weg. Besonders die Lokalisierung sorgt für Probleme. Formulierungen innerhalb der Aufgabenstellungen stimmen nicht immer eindeutig mit den Hinweisen überein, nach denen tatsächlich gesucht werden soll. Dadurch entsteht eine ungünstige zusätzliche Ebene. Statt ausschließlich die eigentlichen Hinweise zu interpretieren, versucht man gelegentlich herauszufinden, wie das Spiel seine eigene Aufgabenstellung verstanden haben möchte.

Ein umfangreicheres Lexikon oder Referenzsystem hätte hier enorm geholfen. Gerade weil Qliphah zahlreiche eigene Begriffe und miteinander verbundene Systeme besitzt, wäre eine zentrale Möglichkeit zum Nachschlagen sinnvoll gewesen. Die Beweistafel wird mit zunehmender Spielzeit trotzdem immer interessanter. Aus einem zunächst verwirrenden Menü entwickelt sich nach und nach ein tatsächliches Archiv der eigenen Ermittlungen. Dass aufmerksame Spieler zusätzlich mit Fähigkeiten belohnt werden, gibt dem System einen spielerischen Nutzen über die Geschichte hinaus.

Zwei Aktionen pro Tag und die Uhr tickt

Auch Zeit spielt während der Ermittlungen eine wichtige Rolle. Jeder Tag erlaubt grundsätzlich zwei Aktionen. Die einzelnen Kapitel besitzen wiederum ein eigenes Zeitfenster von etwas mehr als einer Woche. Wer dieses Limit überschreitet, erlebt allerdings keinen unmittelbaren Game Over. Stattdessen steigt mit jedem zusätzlichen Tag die Stufe der Gegner. Diese Erhöhung besitzt irgendwann eine Obergrenze, kann die Kämpfe aber trotzdem deutlich schwieriger machen. Das ist eine interessante Lösung. Die begrenzte Zeit vermittelt Dringlichkeit, ohne den Spieler permanent unter enormen Druck zu setzen. Fehler oder kleine Umwege führen nicht sofort dazu, dass ein kompletter Abschnitt wiederholt werden muss.

Gleichzeitig sollte das Limit nicht vollkommen ignoriert werden. Wer sich zu viel Zeit lässt, muss mit stärkeren Gegnern leben und könnte dadurch gezwungen sein, den Schwierigkeitsgrad anzupassen. Dieser lässt sich immerhin jederzeit verändern. Gerade angesichts der zahlreichen ungewöhnlichen Mechaniken funktioniert diese vergleichsweise großzügige Umsetzung gut. Qliphah benötigt ohnehin Zeit, um verstanden zu werden. Ein gnadenloses Zeitlimit hätte den ohnehin anspruchsvollen Einstieg wahrscheinlich unnötig frustrierend gemacht. So bleibt genügend Raum, um sich mit der Geschichte zu beschäftigen, unterschiedliche Aktionen auszuprobieren und die verschiedenen Systeme kennenzulernen. Trotzdem besitzt jeder Tag genügend Bedeutung, damit Entscheidungen nicht vollkommen belanglos wirken.

Drei Farben bestimmen über Sieg oder Niederlage

Spätestens wenn während einer Untersuchung Monster auftauchen, zeigt Qliphah in Providence’s Shadow seine vielleicht ungewöhnlichste Seite. Das sogenannte Counter-Rush-Kampfsystem basiert auf einer Zeitleiste und drei farbcodierten Aktionen: Blau, Rot und Gelb. Gegnerische Aktionen erscheinen auf der Timeline und müssen mit der entsprechenden Farbe beantwortet werden. Kündigt ein Gegner beispielsweise einen roten Angriff an, muss ein eigener roter Angriff im richtigen Moment ausgeführt werden. Gelingt das Timing, entsteht ein Counter, der im Idealfall die gegnerische Verteidigung durchbricht. Das klingt zunächst komplizierter, als es nach einigen Kämpfen tatsächlich ist. Besonders hilfreich ist, dass die Zeit verlangsamt wird, solange keine Aktion ausgeführt wird. Dadurch entsteht kein hektisches Reaktionsspiel, bei dem innerhalb von Sekundenbruchteilen Entscheidungen getroffen werden müssen.

Spieler können die Situation analysieren, die kommenden Aktionen auf der Timeline betrachten und anschließend reagieren. Ein falsches Timing bedeutet außerdem nicht automatisch eine Katastrophe. Angriffe können auch mit einem perfekt getimten Ausweichmanöver verhindert werden. Dadurch entsteht zwar kein eigener Schaden, doch gerade gegen mehrere Gegner ist die Mischung aus Kontern und Ausweichen entscheidend. In späteren Abschnitten kommen zusätzliche Mechaniken hinzu. Gegner können beispielsweise emotionalen Schaden verursachen und damit den mentalen Zustand der Gruppe angreifen. Im schlimmsten Fall werden Charaktere dadurch sogar betäubt. Besonders in Bosskämpfen oder auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad entfaltet das System seine volle Stärke. Ein schlecht getimter Angriff kann dort eine komplette Abfolge durcheinanderbringen und die Gruppe plötzlich in eine gefährliche Situation bringen.

Wenn Counter Rush endlich klickt

Eine der größten Stärken des Spiels besteht darin, dass es nicht erwartet, dieses ungewöhnliche System innerhalb der ersten Minuten perfekt zu beherrschen. Gerade die frühen Gegner sind vergleichsweise unkompliziert aufgebaut. Dadurch kann man sich zunächst stärker auf Handlung und Ermittlungen konzentrieren und das Kampfsystem nach und nach kennenlernen. Das ist auch notwendig, denn Qliphah zeigt während seiner ersten Stunden längst nicht alles, was später möglich wird. Nach Kämpfen können Skills freigeschaltet werden. Das Spiel protokolliert, wie viele davon bereits gesammelt wurden. Zusätzlich gibt es garantiert Research Points, die wiederum auf der Beweistafel in neue Fähigkeiten und Verbesserungen investiert werden können. Später kontrollieren wir Rena und Soma gemeinsam. Sobald dieser Punkt erreicht ist und die grundlegenden Abläufe verinnerlicht wurden, entwickelt Counter Rush einen hervorragenden Rhythmus.

Besonders während der Bosskämpfe entsteht irgendwann der berühmte Flow. Die Timeline wird gelesen, Aktionen für beide Figuren geplant, Angriffe gekontert und Ausweichmanöver genau im richtigen Moment ausgeführt. Dabei muss nicht ständig aktiv zwischen Rena und Soma gewechselt werden, um strategische Entscheidungen für beide Charaktere zu treffen. Genau in diesen Momenten zeigt sich, weshalb UnitePlus ein solch ungewöhnliches Kampfsystem gewählt hat. Counter Rush fühlt sich weder wie klassisches Echtzeit-Action-Gameplay noch wie ein traditionelles rundenbasiertes System an. Es entwickelt eine eigene Identität und belohnt vor allem Geduld, Aufmerksamkeit und gutes Timing. Leider dauert es mehrere Stunden, bis alle dafür notwendigen Bestandteile vorhanden sind.

Das Spiel zeigt seine besten Seiten ziemlich spät

Die Geduld, mit der Qliphah seine Mechaniken einführt, ist gleichzeitig Stärke und Schwäche. Die ersten Stunden repräsentieren das eigentliche Potenzial des Spiels nur unzureichend. Die Ermittlungen sind zunächst oberflächlich, Gegner verlangen kaum taktisches Verständnis und viele Systeme stehen noch nicht vollständig zur Verfügung. Erst wenn die Beweistafel wichtiger wird, neue Gegnertypen zusätzliche Probleme verursachen und Rena sowie Soma gleichzeitig innerhalb der Timeline agieren, ergibt das Gesamtbild wirklich Sinn. Ab diesem Zeitpunkt greifen Mystery, Charakterentwicklung und Kampfsystem wesentlich besser ineinander. Das Problem ist lediglich, dass Spieler erst einmal mehrere Stunden investieren müssen, bevor dieser Punkt erreicht wird.

Auch die Progression besitzt einige Schwächen. Besonders passive Fähigkeiten können die Balance erheblich beeinflussen. Wer einige der stärksten Varianten erhält und clever kombiniert, kann Teile des Kampfsystems beinahe aushebeln. Das ist problematisch, weil Counter Rush eigentlich davon lebt, gegnerische Angriffe zu lesen und im richtigen Moment darauf zu reagieren. Wenn starke passive Effekte diesen Druck zu stark reduzieren, verliert ausgerechnet die interessanteste Spielmechanik an Bedeutung. Ein traditionelleres Ausrüstungssystem hätte hier möglicherweise besser funktioniert. Fortschritt und stärker werdende Charaktere gehören selbstverständlich zu einem RPG, sollten aber nicht dazu führen, dass das zentrale Kampfsystem irgendwann weniger relevant wird.

Visual-Novel-Struktur passt überraschend gut

Bei der Präsentation setzt Qliphah in Providence’s Shadow auf eine Mischung aus Charaktermodellen und illustrierten Figuren während der Storysequenzen. Auch zahlreiche NPCs besitzen eigene Illustrationen, wenngleich viele Nebenfiguren charakterlich nicht besonders umfangreich ausgearbeitet werden. Die eigentliche Erkundung findet über eine Karte statt. Eine frei begehbare Spielwelt gibt es nicht. Wer ein klassisches Action-RPG mit umfangreichen Gebieten erwartet, könnte davon zunächst enttäuscht sein. Für die Mystery-Struktur funktioniert dieser Visual-Novel-artige Ansatz allerdings überraschend gut. Der Fokus bleibt dadurch auf Dialogen, Informationen, Entscheidungen und Ermittlungen, während die Kämpfe als klar abgegrenzter spielerischer Bestandteil funktionieren.

Positiv fällt außerdem das Design der Gegner und Bosse auf. Die korrumpierten Kreaturen besitzen genügend visuelle Abwechslung und unterstützen die verstörende Atmosphäre der Geschichte. Technisch zeigten die Kämpfe keine störenden Einbrüche, die den stark vom Timing abhängigen Counter Rush beeinträchtigt hätten. Gerade bei einem System, bei dem präzise Eingaben entscheidend sind, ist das entsprechend wichtig.

Fazit

Qliphah in Providence’s Shadow erinnert daran, weshalb es spannend sein kann, wenn Entwickler bewusst Risiken eingehen. UnitePlus hätte aus seiner düsteren Geschichte über ein korrumpiertes Tokio problemlos ein deutlich konventionelleres Action-RPG entwickeln können. Stattdessen verbindet das Studio Ermittlungen, Social-Media-Beiträge, Zeitmanagement, eine Beweistafel und ein farbcodiertes Echtzeit-Kampfsystem zu einem Spiel, das sich erstaunlich eigenständig anfühlt. Nicht jede dieser Ideen funktioniert sofort. Tatsächlich benötigt Qliphah mehrere Stunden, bis überhaupt klar wird, wie gut die einzelnen Systeme zusammenpassen können. Die ersten Kapitel bieten nur rudimentäre Ermittlungen und vergleichsweise einfache Kämpfe. Erst ab Kapitel 3 beginnt das Spiel, den Spieler aktiv in seine Mystery-Mechaniken einzubeziehen.

Leider erschwert Qliphah den Zugang zu seinen besten Ideen unnötig. Die Lokalisierung sorgt bei einigen Ermittlungen für Missverständnisse und ein umfangreiches Nachschlagewerk fehlt. Gleichzeitig können besonders starke passive Fähigkeiten die Balance des Kampfsystems aushebeln. Das sind keine kleinen Schönheitsfehler, weil sie genau jene Mechaniken betreffen, durch die sich das Spiel von anderen RPGs unterscheiden möchte. Auch Rena und Soma benötigen Zeit, bevor ihre Partnerschaft wirklich zündet. Später gehören ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten jedoch zu den Stärken der Geschichte. Besonders Soma bietet durch seine Unwissenheit einen interessanten Blick auf eine Welt, deren Absurditäten Rena teilweise bereits als Normalität betrachtet.

Qliphah in Providence’s Shadow ist deshalb kein Spiel, das sich innerhalb seiner ersten Stunde vollständig erschließt. Es verlangt Geduld und die Bereitschaft, seine eigene Sprache zu lernen. Wer diese Zeit investiert, bekommt jedoch ein ungewöhnliches Mystery-RPG, dessen Kombination aus Ermittlungen und Counter-Rush-Kämpfen tatsächlich funktioniert. Nicht alle Risiken von UnitePlus zahlen sich vollständig aus. Dass das Studio sie überhaupt eingegangen ist, macht Qliphah in Providence’s Shadow aber wesentlich interessanter als viele deutlich konventionellere Genrevertreter.

Qliphah in Providence’s Shadow

Qliphah in Providence’s Shadow
78 100 0 1
78/100
Total Score
  • Spielspaß
    85/100 Amazing
  • Grafik
    70/100 Good
  • Gameplay
    85/100 Amazing
  • Sound
    70/100 Good
  • Umfang
    80/100 Very good

Positiv

  • Eigenständige Mischung aus Mystery und Action-RPG
  • Counter-Rush-System besitzt eine eigene Identität
  • Rena und Soma entwickeln eine sympathische Dynamik

Negativ

  • Beste Systeme entfalten sich erst nach mehreren Stunden
  • Einige Komfortfunktionen fehlen
  • nur japanische Vertonung
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