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Lumibricks auf der Gamescom 2026: Blade Runner 2049 wird zur ersten großen Lizenz

Zwischen Videospielen, Hardware und Gaming-Zubehör gibt es auf der Gamescom 2026 auch für Klemmbaustein-Fans einiges zu entdecken. Besonders spannend wird es in diesem Jahr bei Lumibricks. Der Hersteller präsentiert nicht nur seine stetig wachsende Cyberpunk-Welt Neon City, sondern wagt gleichzeitig einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Marke. Mit Blade Runner 2049 erhält Lumibricks seine erste offizielle Lizenz. Die Wahl könnte kaum besser zum bisherigen Sortiment passen. Lumibricks hat sich unter Klemmbaustein-Fans insbesondere durch aufwendig beleuchtete Gebäude und Dioramen einen Namen gemacht. Praktisch sämtliche regulären Sets des Herstellers besitzen bereits integrierte LEDs. Statt nachträglich irgendwo Lichtketten unterzubringen, werden die Kabel und Leuchtelemente direkt in den Bauprozess integriert. Gerade die zahlreichen Neonreklamen, Displays und beleuchteten Innenräume der Cyberpunk-Serie gehören deshalb zu den optischen Highlights des Herstellers. Eine Lizenz zu Blade Runner 2049 wirkt da fast schon wie der logische nächste Schritt.

Blade Runner 2049 trifft auf Lumibricks

Auf der Gamescom gibt Lumibricks einen ersten Ausblick darauf, wie die Zusammenarbeit mit dem 2017 erschienenen Science-Fiction-Film von Regisseur Denis Villeneuve aussehen wird. Unter anderem ist Officer K als Klemmbausteinfigur zu sehen. Die düstere Zukunftsvision von Blade Runner 2049 mit ihren riesigen Werbetafeln, Neonlichtern und heruntergekommenen Straßenzügen passt hervorragend zum Design der bisherigen Cyberpunk-Sets. Gleichzeitig demonstriert Lumibricks dort anhand einer größeren Cyberpunk-Stadt, wie verschiedene Modelle miteinander kombiniert werden können. Gerade diese Modularität spielt für die eigene Themenwelt Neon City eine zunehmend wichtige Rolle.

Neon City bekommt unterschiedliche Stadtviertel

Statt lediglich einzelne Cyberpunk-Gebäude zu veröffentlichen, baut Lumibricks inzwischen eine zusammenhängende Welt mit verschiedenen Stadtteilen und Bewohnern auf. Die einzelnen Bezirke unterscheiden sich dabei sowohl architektonisch als auch hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Stellung. Das Nivo District bildet beispielsweise einen Wohnbereich mit Apartments, Restaurants und Spielhallen. Das Nexus District stellt dagegen das wirtschaftliche Zentrum der Stadt dar, in dem große Technologieunternehmen ihren Sitz haben.

Entsprechend unterschiedlich fallen auch die Bewohner aus. Geschäftsleute treffen auf Butler und Sicherheitsroboter, während schwer bewaffnete Polizeieinheiten durch die Straßen ziehen und wenige Meter weiter kleine Restaurants betrieben werden. Sets wie die Protein Farm Living Quarters oder der Street Market tragen dazu bei, dass Neon City zunehmend wie eine tatsächlich zusammenhängende Metropole wirkt. Eine weitere Stärke sind die zahlreichen bedruckten Bauteile. Lumibricks verzichtet bei vielen Details auf Sticker und kombiniert die Prints mit seiner integrierten Beleuchtung. Gerade bei den Cyberpunk-Modellen kommen beide Elemente besonders wirkungsvoll zusammen.

Ein wichtiger Schritt für Lumibricks

Die Gamescom 2026 könnte damit einen kleinen Wendepunkt für Lumibricks markieren. Eigene Themenwelten wie Neon City haben dem Hersteller bereits eine erkennbare Identität gegeben. Mit Blade Runner 2049 kommt nun erstmals eine bekannte Filmlizenz hinzu. Gelingt es Lumibricks, die Atmosphäre des Films ähnlich überzeugend einzufangen wie bei den bisherigen Cyberpunk-Modellen, dürfte die Kooperation für beide Seiten hervorragend funktionieren. Schließlich gibt es kaum eine Filmwelt, bei der Neonbeleuchtung, futuristische Architektur und düstere Straßenzüge eine derart große Rolle spielen.

Für Klemmbaustein-Fans bleibt jetzt vor allem eine Frage: Welche Fahrzeuge und Gebäude aus Blade Runner 2049 wird Lumibricks als Nächstes aus Steinen umsetzen?

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