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Rhapsody in Scarlet: Konami überrascht mit magischem Actionspiel im New York der 1920er

Damit hatten wohl die wenigsten Zuschauer des aktuellen State of Play gerechnet. Sony und Konami haben mit Rhapsody in Scarlet ein komplett neues Actionspiel vorgestellt, das Spieler in das New York der 1920er-Jahre entführt. Statt klassischer Gangster-Action stehen allerdings Magie, Jazz und übernatürliche Kräfte im Mittelpunkt. Im Zuge der Präsentation gab es nicht nur einen ersten Reveal-Trailer, sondern auch weitere Einblicke in die Geschichte. Einen Erscheinungstermin für Rhapsody in Scarlet gibt es bislang noch nicht.

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Jazz, Magie und ein mystischer Wolf

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Ellie Myers, die nach New York kommt, um dort ihren Traum von einer Karriere als Jazzsängerin zu verfolgen. Allerdings verfügt Ellie noch über ganz andere Talente, denn sie ist eine sogenannte Magus und beherrscht übernatürliche Kräfte. Kurz nach ihrer Ankunft gerät Ellie in einen unerwarteten Zwischenfall und trifft dabei auf Ilya, den Anführer der Seekers. Bei diesen handelt es sich um eine Eliteorganisation von Magiern. Die beiden könnten charakterlich kaum unterschiedlicher sein. Während Ellie ausgesprochen freiheitsliebend auftritt, verfolgt Ilya seine Aufgaben deutlich ernster und disziplinierter.

Trotz ihrer Differenzen beginnen sie gemeinsam, die Machenschaften einer geheimnisvollen Mafia zu untersuchen. Dabei stoßen Ellie und Ilya zunehmend auf die verborgenen Geheimnisse der Stadt und geraten schließlich in einen Konflikt, der weit größere Auswirkungen haben könnte als zunächst angenommen. Laut Konami steht letztlich sogar das Gleichgewicht der gesamten Welt auf dem Spiel. Besonders interessant ist Ellies Verbindung zu einem mystischen Wolf, der auch im gezeigten Gameplay eine wichtige Rolle spielt. Wie umfangreich sich dieser kontrollieren lässt und welche Bedeutung das Wesen für die Geschichte besitzt, dürfte Konami zu einem späteren Zeitpunkt genauer erklären.

Kämpfe setzen stärker auf Magie statt Schwerter

Auch spielerisch hebt sich Rhapsody in Scarlet von vielen aktuellen Actiontiteln ab. Zwar handelt es sich grundsätzlich um ein Actionspiel mit schnellen Kämpfen, allerdings scheint Konami weniger auf das klassische Hack-and-Slash-Prinzip zu setzen. Stattdessen stehen Zauberei und unterschiedliche magische Fähigkeiten im Mittelpunkt des Kampfsystems. Die ersten Spielszenen zeigen Ellie beim Einsatz verschiedener Kräfte gegen ihre Gegner, wodurch die Gefechte einen deutlich anderen Charakter bekommen als die inzwischen zahlreichen Action-RPGs mit Schwertern und Nahkampfwaffen.

Dazu kommt das ungewöhnliche Setting. Das New York der 1920er-Jahre verbindet Jazzclubs und Showbusiness mit Magie und einer übernatürlichen Unterwelt. Gerade diese Mischung verleiht Rhapsody in Scarlet schon bei seiner ersten Präsentation eine recht eigenständige Atmosphäre. Sony und Konami arbeiten bereits bei mehreren Projekten eng zusammen. Mit Rhapsody in Scarlet kommt nun eine vollkommen neue Marke hinzu, die sich zumindest optisch und thematisch deutlich von den bekannten Reihen des Publishers unterscheidet. Rhapsody in Scarlet befindet sich für PlayStation 5 in Entwicklung. Einen konkreten Erscheinungstermin hat Konami bislang nicht genannt.

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