Nintendo hat endlich den Veröffentlichungstermin für The Legend of Zelda: Ocarina of Time auf der Nintendo Switch 2 bekannt gegeben. Das aufwendig modernisierte Remake des legendären Nintendo-64-Abenteuers erscheint am 5. November 2026. Gleichzeitig gab es umfangreiches neues Gameplay zu sehen, das einen besseren Eindruck von den Veränderungen gegenüber dem Original vermittelt. Dabei scheint Nintendo eine klare Linie zu verfolgen. Statt Ocarina of Time grundlegend neu zu interpretieren, bleibt das Remake dem Aufbau des Originals weitgehend treu. Hyrule, die Dungeons und die bekannten Abenteuer von Link werden vor allem technisch und spielerisch modernisiert.
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Link darf endlich auf Knopfdruck springen
Eine der auffälligsten Neuerungen betrifft ausgerechnet eine der grundlegendsten Bewegungen in Videospielen. Link kann im Remake erstmals auf Knopfdruck springen. Im Nintendo-64-Original sprang der Held lediglich automatisch, sobald er sich auf eine Kante zubewegte. Auch die Spielwelt wird an einigen Stellen flüssiger miteinander verbunden. Beim Betreten bestimmter Geschäfte und anderer Bereiche sollen beispielsweise keine separaten Übergänge mehr notwendig sein. Komplett auf Ladeübergänge verzichtet Nintendo allerdings bewusst nicht.
Beim Wechsel in besonders bedeutende Gebiete wie den Deku-Baum oder die Hyrule-Ebene bleiben entsprechende Übergänge erhalten. Diese Entscheidung wurde laut den neuen Informationen bewusst getroffen, um bestimmte Momente und das Spielgefühl des Originals zu bewahren. Grundsätzlich scheint Nintendo damit einen ähnlichen Weg einzuschlagen wie bei anderen behutsamen Remakes. Die Struktur und das grundlegende Spieldesign von Ocarina of Time bleiben weitgehend unangetastet, während Umgebungen, Grafik und verschiedene Komfortfunktionen umfassend an moderne Standards angepasst werden. Gerade optisch fällt der Unterschied natürlich enorm aus. Das ursprünglich 1998 für Nintendo 64 veröffentlichte Abenteuer erhält vollständig überarbeitete Umgebungen und Charaktermodelle, ohne dabei seine bekannte visuelle Identität zu verlieren.
Die Okarina bekommt eine ungewöhnliche neue Funktion
Besonders kurios fällt die Modernisierung des namensgebenden Instruments aus. Im Original werden die verschiedenen Melodien über Tastenkombinationen auf der Okarina gespielt. Die Switch-2-Version geht noch einen Schritt weiter und soll es ermöglichen, Melodien selbst zu summen. Damit wird die Okarina auf eine vollkommen neue Art in das Abenteuer integriert. Nintendo möchte sogar eine echte Okarina als Zubehör anbieten, die für diese Funktion genutzt werden kann. Wie genau die Erkennung technisch funktioniert und ob das Zubehör zusätzliche Möglichkeiten bietet, dürfte Nintendo noch ausführlicher erklären.
Abseits solcher Neuerungen soll Ocarina of Time weiterhin sehr nah an der Vorlage bleiben. Damit richtet sich das Remake sowohl an Spieler, die den Klassiker bereits unzählige Male abgeschlossen haben, als auch an eine neue Generation, die Links erste große 3D-Reise erstmals erleben möchte. Das Original gilt bis heute als eines der einflussreichsten Action-Adventures überhaupt. Mit seiner offenen 3D-Welt, dem Z-Targeting, den aufwendig gestalteten Dungeons und dem Wechsel zwischen dem jungen und erwachsenen Link beeinflusste Ocarina of Time zahlreiche spätere Spiele.
Nun bekommt dieser Klassiker seine bislang umfangreichste Modernisierung. The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 für Nintendo Switch 2.

