Für den kommenden Taktik-Shooter Active Matter konnten Gaijin Entertainment und Entwickler Matter Team einen prominenten Namen gewinnen. Akira Yamaoka, der insbesondere durch seine Musik für die Silent Hill-Reihe bekannt wurde, steuert mehrere Stücke zum Soundtrack des Spiels bei. Dabei wird Yamaoka allerdings nicht allein für die musikalische Gestaltung verantwortlich sein. Für Active Matter arbeiten zahlreiche Künstler und Musiker zusammen, deren unterschiedliche Stile die ungewöhnliche Welt des Shooters widerspiegeln sollen. Insgesamt sind bereits mehr als 100 Musikstücke von Dutzenden Musikern geplant.
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Jeder Teil des Multiversums soll anders klingen
Die große musikalische Vielfalt passt zum grundlegenden Konzept von Active Matter. Statt einer zusammenhängenden und vorhersehbaren Spielwelt dreht sich der Shooter um ein instabiles Multiversum, in dem sich die Bedingungen immer wieder verändern können. Die Musik soll diese Unterschiede ebenfalls hörbar machen. Den beteiligten Künstlern wurden deshalb vergleichsweise große kreative Freiheiten eingeräumt. Anstatt einen bestimmten Musikstil für das gesamte Spiel vorzugeben, sollen die verschiedenen Komponisten ihre eigene musikalische Identität einbringen. Gerade Akira Yamaoka nutzt diese Freiheit offenbar ausgiebig. Seine Beiträge unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander und sollen zeigen, wie breit das musikalische Spektrum von Active Matter ausfällt.
Von Akustik über Blues bis Rock
Zu Yamaokas Beiträgen gehört unter anderem der Song I’m Here, der auf einen lyrischen und akustischen Klang setzt. Mit Porcelain Heart geht es dagegen stärker in Richtung Blues, während Neon Decay deutlich rockiger ausfallen soll. Damit beschränkt sich der Soundtrack nicht auf die düsteren und atmosphärischen Klänge, mit denen der Komponist insbesondere durch Silent Hill in Verbindung gebracht wird. Elektronische Musik, akustische Stücke, Rock und sogar Heavy Metal sollen sich innerhalb des Spiels abwechseln. Für Active Matter könnte diese Herangehensweise besonders interessant werden, da die musikalischen Wechsel unmittelbar dazu beitragen sollen, den unterschiedlichen Schauplätzen des Multiversums eine eigene Atmosphäre zu verleihen.
Spielerisch setzt Active Matter auf taktische Gefechte aus der Ego-Perspektive. Die Realität des Spiels wurde durch eine mysteriöse Substanz namens Active Matter beschädigt, wodurch anomale Zonen entstanden sind. Spieler müssen sich in diese gefährlichen Gebiete wagen, Ressourcen bergen und sich mit verschiedenen Bedrohungen auseinandersetzen. Neben PvE-Inhalten spielen dabei auch Begegnungen mit anderen Spielern eine Rolle. Das ungewöhnliche Setting kombiniert militärische Ausrüstung mit paranormalen Phänomenen und einer Welt, deren Regeln nicht immer vorhersehbar sind.
Release bereits am 15. September
Lange müssen Interessierte auf den Shooter nicht mehr warten. Active Matter erscheint am 15. September für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Auch nach der Veröffentlichung soll die musikalische Auswahl weiter wachsen. Die Entwickler planen zusätzliche Songs und damit eine kontinuierliche Erweiterung des ohnehin bereits mehr als 100 Stücke umfassenden Soundtracks. Mit Akira Yamaoka hat sich das Team dafür schon vor dem Release einen Komponisten gesichert, dessen unverwechselbarer Stil hervorragend zum mysteriösen Multiversum von Active Matter passen dürfte.

