Der Bau unseres gewaltigen LEGO Star Wars Supersternzerstörers Executor (75457) geht in die nächste Runde! Nachdem wir uns im ersten Teil unseres Bautagebuchs mit den ersten zehn Tüten beschäftigt und dabei unter anderem Darth Vader, Boba Fett sowie die ersten Elemente des imperialen Flaggschiffs zusammengesetzt haben, geht es nun ordentlich voran. Mittlerweile sind wir bei Tüte 27 angekommen und langsam wird deutlich, welche gigantischen Dimensionen dieses LEGO Modell einmal annehmen wird. Neben zwei weiteren bekannten Kopfgeldjägern stehen diesmal vor allem die ersten Antriebe am Heck und das stetig wachsende Grundgerüst der Executor im Mittelpunkt.
Dengar und Zuckuss verstärken die Kopfgeldjäger
Nachdem wir bereits im ersten Bauabschnitt Darth Vader und Boba Fett begrüßen durften, gesellen sich nun zwei weitere bekannte Gesichter aus Das Imperium schlägt zurück hinzu. Mit Dengar und Zuckuss wächst die Gruppe der Kopfgeldjäger, die Darth Vader einst an Bord seines Flaggschiffs versammelte, um den Millennium Falken und seine Besatzung aufzuspüren. Dengar gehört mit seiner charakteristischen Kopfbedeckung zu den unverwechselbaren Nebenfiguren der klassischen Star Wars Trilogie. Zuckuss wiederum fällt durch seine ungewöhnliche Erscheinung und seine Atemmaske auf. Beide Charaktere hatten in den Filmen zwar nur vergleichsweise kurze Auftritte, genießen unter eingefleischten Fans aber längst Kultstatus.
Dass LEGO gerade diese Figuren in das gewaltige Executor Set integriert, ist eine schöne Hommage an eine der ikonischsten Szenen aus Episode V. Besonders für Sammler sind solche Charaktere interessant, da sie abseits der großen Hauptfiguren nicht unbedingt regelmäßig in LEGO Sets auftauchen. Damit haben wir mittlerweile vier Figuren gebaut, die hervorragend zur Atmosphäre des imperialen Flaggschiffs passen. Gerade diese kleinen Zwischenetappen sorgen dafür, dass der umfangreiche Aufbau nicht ausschließlich aus technischen Konstruktionen besteht.
Die ersten Antriebe bringen Leben ins Heck
Während die Minifiguren für etwas Abwechslung sorgen, nimmt auch die eigentliche Executor immer deutlichere Formen an. Besonders interessant ist diesmal der hintere Bereich des Raumschiffs, denn hier konnten wir bereits die ersten Antriebselemente zusammensetzen. Die gewaltige Triebwerkssektion gehört zu den markantesten Merkmalen des Supersternzerstörers. Im Star Wars Universum ist die Executor ein wahres Monster von einem Kriegsschiff, dessen Antriebe die enorme Masse des Flaggschiffs durch den Weltraum bewegen müssen. Entsprechend wichtig ist dieser Bereich auch für die optische Wirkung des LEGO Modells.
Schon die ersten fertiggestellten Elemente vermitteln einen Eindruck davon, wie detailliert das Heck später ausfallen könnte. Gleichzeitig ist es spannend zu beobachten, wie LEGO die verschiedenen Bautechniken nutzt, um die komplexe Struktur des Raumschiffs nachzubilden. Noch ist die Antriebssektion natürlich längst nicht vollständig, doch mit jedem weiteren Bauabschnitt wird die charakteristische Form des Schiffes besser erkennbar. Gerade solche Momente machen den Reiz großer LEGO Modelle aus: Aus zunächst unscheinbaren Einzelteilen entsteht langsam etwas, das man sofort mit seinem Vorbild verbindet.
Von Tüte 11 bis 27: Die Executor wächst Stück für Stück
Der größte Fortschritt in dieser zweiten Etappe liegt allerdings im weiteren Ausbau der eigentlichen Schiffskonstruktion. Während nach den ersten zehn Tüten noch überwiegend die Grundlage zu erkennen war, nimmt die Executor inzwischen deutlich mehr Platz auf unserem Bautisch ein. Mit den Tüten 11 bis 27 wächst das Grundgerüst kontinuierlich weiter. Dabei wird immer klarer, wie LEGO die beeindruckenden Dimensionen des Supersternzerstörers realisieren möchte. Die Konstruktion muss schließlich nicht nur die charakteristische langgezogene Form ermöglichen, sondern auch genügend Stabilität bieten, damit das fertige Modell später sicher präsentiert werden kann.
Gerade bei einem LEGO Set mit über 6.000 Teilen ist dieser Abschnitt besonders interessant. Noch entstehen keine vollständig ausgearbeiteten Außenflächen, die das Raumschiff in seiner ganzen Pracht zeigen. Stattdessen liegt der Fokus weiterhin auf der tragenden Struktur und den ersten größeren Baugruppen. Das mag auf den ersten Blick weniger spektakulär wirken als die späteren Details, gehört aber zu den wichtigsten Phasen des gesamten Aufbaus. Schließlich entscheidet sich hier, wie gut die einzelnen Sektionen später zusammenpassen und wie stabil das gewaltige Modell am Ende tatsächlich ist. Besonders beeindruckend ist dabei, wie schnell das Schiff mittlerweile wächst. Während man zu Beginn noch relativ kompakte Baugruppen vor sich hatte, lässt sich inzwischen immer besser erahnen, wie viel Platz die fertige Executor benötigen wird.
Der Reiz eines echten LEGO Großprojekts
Was uns nach mittlerweile 27 Tüten besonders gefällt, ist die allmähliche Entwicklung des Modells. Anders als bei kleineren LEGO Sets, bei denen man oft schon nach wenigen Minuten erkennt, was gerade entsteht, ist die Executor ein echtes Langzeitprojekt. Viele einzelne Arbeitsschritte ergeben zunächst nur einen kleinen Teil des großen Ganzen. Erst mit zunehmendem Baufortschritt offenbart sich, welchen Zweck die verschiedenen Konstruktionen erfüllen. Genau das macht für uns einen wesentlichen Teil des Reizes aus. Auch die Mischung aus kleineren Figuren, separaten Modellen und dem eigentlichen Raumschiff funktioniert bislang gut. Die Kopfgeldjäger bieten willkommene Abwechslung, während die ersten Triebwerke und das stetig wachsende Grundgerüst für sichtbaren Fortschritt sorgen. Natürlich liegt noch ein beträchtlicher Teil des Aufbaus vor uns. Besonders gespannt sind wir darauf, wann die charakteristischen Außenflächen und die zahlreichen Aufbauten hinzukommen, die der Executor ihren unverwechselbaren Look verleihen.
Zwischenfazit nach 27 Tüten: Der imperiale Gigant erwacht
Nach mittlerweile 27 gebauten Tüten fällt unser zweites Zwischenfazit weiterhin positiv aus. Mit Dengar und Zuckuss haben wir zwei weitere spannende Minifiguren erhalten, während die ersten Antriebe am Heck und die deutlich gewachsene Schiffskonstruktion zeigen, dass das Projekt nun langsam Fahrt aufnimmt. Besonders schön ist, dass sich die Executor immer stärker von einer einfachen LEGO Grundkonstruktion zu einem tatsächlich erkennbaren imperialen Kriegsschiff entwickelt. Noch fehlen zahlreiche Details und große Teile der Außenverkleidung, doch die Vorfreude auf das fertige Modell wächst mit jeder weiteren Tüte.
Ob der Aufbau über die gesamte Strecke abwechslungsreich bleibt und ob das fertige Modell seinen stolzen Preis rechtfertigen kann, werden wir weiterhin beobachten. Bislang macht es jedenfalls großen Spaß, Darth Vaders legendäres Flaggschiff Stein für Stein entstehen zu sehen. Fortsetzung folgt: In Teil 3 unseres LEGO Star Wars Executor (75457) Bautagebuchs geht es mit den nächsten Tüten weiter. Wir sind gespannt, wie sich die gewaltige Silhouette entwickelt und welche Details LEGO als Nächstes für uns bereithält. Die dunkle Seite der Macht hat auf unserem Bautisch jedenfalls noch einiges vor!

